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11. Spieltag, 11.06.2012, BKA-Gelände:

SC BKA - Sparkasse Köln/Bonn        2 : 3 (2 : 2)


Ein weiterer Montagabend ist gekommen, der 11. Spieltag unserer laufenden Saison stand an, Heimspiel im Hexenkessel Paul-Dickopf-Arena, der nächste Sieg sollte eingefahren und die Tabellenführung ausgebaut werden. Doch was dann kam, konnte niemand ahnen und wird wohl in die Geschichtsbücher des SC BKA eingehen - nur leider nicht im positiven Sinne. Aber dazu später mehr.

Die Ausgangslage war auf dem Papier ziemlich eindeutig. Als Tabellenführer mit 21 Punkten aus 8 Spielen und einer Serie von 6 Siegen in Folge empfingen wir die auf Platz 9 der Tabelle rangierenden Vermögensberater der Sparkasse Köln/Bonn.

Mit Anpfiff bewies sich der Gegner als Meister im Tiefstapeln a la Borussia Dortmund - so war es für die Sparkasse zu diesem Zeitpunkt scheinbar nur eine Frage der Höhe der Niederlage. Haben wir uns dadurch verunsichern lassen?

Aber nun zum Spielverlauf:
Trotz einiger Personalsorgen konnten wir eine schlagfertige Truppe auf den Platz schicken, die gut ins Spiel gefunden hat. In der Anfangsviertelstunde konnten wir uns ein ums andere Mal gefährlich vor des Gegners Tor kombinieren, was auch zeitnah in Zählbares umgemünzt werden konnte. Ein Steilpass von Matze saugte Thommy im Lauf an und versenkte die Kugel sicher im rechten unteren Eck. Alles schien nach Plan zu laufen. Die Weichen waren auf Sieg gestellt.
Doch aus unerklärlichen Gründen machte sich in unserer Defensive Verunsicherung breit. Der Spielaufbau verlief sehr behäbig und der ein oder andere Ballverlust war zu verzeichnen. Zwingende Torchancen konnte sich die Sparkasse hieraus aber nicht erspielen. So bedurfte es der Mithilfe des nicht nur in dieser Szene (nennen wir es mal) unglücklich agierenden "Unparteiischen". Ein langer Ball wurde im Strafraum von unserem Libero Grobi mit der Brust angenommen. Aus dem Nichts und zum Unglauben aller ertönte ein Pfiff - Elfmeter, gelbe Karte! Der Schiedsrichter sah bei der Ballannahme ein Handspiel. Da blieb er aber auch der Einzige. Dieses Geschenk ließ sich die Sparkasse dennoch nicht nehmen und verwandelte sicher.

Doch die Antwort folgte auf dem Fuße. Quasi mit Wiederanpfiff konnte Thommy auf der linken Außenbahn den Ball behaupten und Jo in Richtung Strafraum schicken. Eine Körpertäuschung und der folgende Beinschuss vom Jo brachten uns wiederum auf die Siegerstraße.
In der Folge glänzten wir nicht unbedingt mit spielerischer Sicherheit, aber dennoch kamen wir zu diversen Torchancen. So vergaben jedoch Thorsten und Matze jeweils nur knapp.
Eine weitere Torchance wurde uns dann wieder durch ein Foulspiel im Strafraum genommen, was der Schiedsrichter allerdings nicht so sah. Auf dem Weg zum Tor wurde Ingo mehrere Meter weit durch seinen Gegenspieler festgehalten und Ingo, wohl im Erwarten eines Pfiffes, hörte auf zu spielen. Doch der Pfiff blieb aus und so war der Ball und damit auch die Tormöglichkeit bzw. der Elfmeter weg.
Dann wieder eine strittige Situation an unserer Strafraumgrenze. Kersten grätschte dem Gegner mit fairen Mitteln den Ball ab. Aber was ertönte erneut? - Die Pfeife des Schiedsrichters. Die nächste zweifelhafte Entscheidung in brenzliger Situation gegen das BKA. Wie es der Fußballgott an diesem Tag so wollte, schlenzte die Sparkasse den Freistoß in die Maschen. Torhüter Andy war ohne Chance.
Mit diesem 2:2 ging es dann auch in die Halbzeitpause. Die Ansprache verlief kurz - wir waren die bessere Mannschaft, ein wenig mehr Konzentration und wir sollten den Sieg einfahren.

Doch die zweite Hälfte verlief überhaupt nicht nach Plan. Der Gegner verstand es seine technischen Fähigkeiten zu nutzen und ließ uns durch Ballsicherheit dauerhaft ins Leere laufen. Von Spielaufbau war bei uns nicht mehr die Rede und dementsprechend konnten auch keinerlei zwingende Torchancen mehr erspielt werden.
So nutzte die Sparkasse Mitte der zweiten Hälfte einen von vielen Momenten der Unkonzentriertheit mit einem schönen Angriff über die rechte Angriffsseite zum 3:2. Der erhoffte Hallo-Wach-Effekt blieb dennoch aus. Alle Angriffsbemühungen unsererseits verliefen schon im Aufbau im Sande oder scheiterten an eher kläglichen Torabschlüssen.
Plötzlich doch die Möglichkeit. Matze behauptete im Strafraum gut den Ball und wurde zu Fall gebracht. Ein Pfiff ertönt, die BKAler jubelten - Elfmeter! Doch was macht der Schiedsrichter? Er entscheidet auf Freistoß außerhalb des Strafraums. WIE BITTE!?!? Und als wenn die Fehlentscheidung nicht schon genug war, setzte die Begründung des "Unparteiischen" dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen drauf. Der Strafraum wäre zu groß abgezeichnet, daher Freistoß AUßERHALB des Sechzehners. Aaaaahja… is doch logisch, oder?!?! Das Grinsen auf den Gesichtern der Gegner sprach Bände. Macht in den Geschichtsbüchern des SC BKA eine Seite frei, so was kommt nicht so schnell wieder. Der Freistoß brachte leider nichts ein.
Doch auch das war es noch nicht in diesem ereignisreichen Spiel. Ein Foulspiel an Grobi am gegnerischen Strafraum erhitzte die Gemüter - Rudelbildung, ein Schubser, Rot für Grobi. Wir verstanden die Welt nicht mehr.
Kurz darauf erfolgte der Schlusspfiff.

Was soll man sagen? Einen Sieg hatten wir aufgrund einer wirklich schlechten zweiten Hälfte nicht verdient. Aber WIE er zustande gekommen ist, führt doch zu ziemlich viel Unmut.
Der Blick geht nun nach vorn. Kommende Woche steht das nächste Spiel an - der Rückrundenauftakt. In diesem Auswärtsspiel wird Gegner die BSG Postbank Zentral I. Für den Hinterkopf: Das war das "Handballspiel" vom 07.05.2012, wie das Datum auch der Endstand 7:5.


Es spielten:
Andi - Grobi (85. gelb/rot), Ossi, Kersten, Wäller (46. Wolle) - Thorsten, Jo (80. Ingo), Matze, Ingo (46. Rolf) - Christoph (46. Jan/ 80. Christoph), Thommy