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Nach einer sieglosen Miniserie (zwei Unentschieden, eine Niederlage) galt es, beim Mitaufstiegskandidaten AKO zu bestehen. Und so forderte die als laufstark bekannte Schülermannschaft auf weichem Boden bei herbstlichen Witterungen (kühl, den ganzen Tag über schauerartige Regenfälle) ein regelrechtes Kampfspiel ein.

Leider begannen wir unnötig nervös, mussten uns vielleicht auch erst an die großen Platzausmaße der Sportanlage Heiderhof gewöhnen. Jedenfalls waren wir zu Beginn kaum in der Lage, den Ball sicher über einige Stationen von hinten durch das Mittelfeld zu transportieren, geschweige denn, die Breite des Spielfeldes auszunutzen. Hinzu kam die ungeheure Motivation der quirligen Jesuitenschüler, die sich in aggressivem (aber insgesamt sehr fairen) Forechecking ausdrückte. Beide Faktoren führten letztlich zu dem etwas unglücklichen, aber nicht unverdienten 1:0 für das AKO: nach einigen Querpässen hinten und einem Missverständnis tauchte plötzlich der gegnerische Stürmer allein vor dem herauseilenden Robo auf und spitzelte den Ball von der Strafraumgrenze durch dessen Beine. Weiter verunsichert fiel kurz darauf sogar das 2:0 nach einer Ecke, was abermals Abstimmungsprobleme im eigenen Strafraum offenbarte.

Es ist uns hoch anzurechnen, dass wir nicht den Kopf hängen ließen, sondern im Gegenteil nun spielerisch zulegten. Endlich funktionierten einige Kombinationen und wir näherten uns mehr und mehr dem gegnerischen Tor, im Mittelfeld gewannen wir nun die Oberhand. Und so machten wir nach einem schönen Spielzug durch die Mitte den Anschlusstreffer zum 1:2, als Hutzi über Halbrechts aus gut 15 Metern abzog, der Torwart bei widrigen Platzverhältnissen den glitschigen Ball nur abklatschen konnte und Axel zur Stelle war, um ins kurze Eck halbhoch einzuschieben. Da machten wir nun weiter und erzielten, ebenfalls nach schöner Vorarbeit, mit dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer: eine schöne Freistoßvariante über rechts flankte Aslan scharf und präzise in den Strafraum, Hutzi verlängerte und HDM setzte sich im Kopfballduell durch und traf.

Die ersten zwanzig Minuten der zweiten Hälfte waren dann unsere spielerisch stärkste Phase. Nun beherrschten wir regelrecht Ball und Gegner. Man merkte jetzt auch, dass das kräftezehrende Spiel der Ordensbrüder Spuren hinterließ. Immer wieder spielten wir uns Chancen heraus, nur im Abschluss blieben wir zumeist unglücklich. Erst Mitte der zweiten Halbzeit tankte sich Matze gut durch und traf nach glänzender Einzelleistung zur 3:2-Führung. Die anschließende, restliche Spielzeit wurde nun noch einmal etwas fahriger, weil AKO versuchte, den Rückstand mit letzter Kraft aufzuholen und wir möglicherweise auch nicht mehr mit letzter Präzision die Kombinationen zu Ende spielten. Am Ende musste Robo noch ein, zwei Schüsse parieren, um den insgesamt verdienten Sieg zu retten.

Mit den drei Punkten beenden wir nun die kleine Durststrecke und haben einen wichtigen Aufstiegskonkurrenten geschlagen. Einsatz, Siegeswille und teilweise auch die spielerischen Fähigkeiten stimmten, so dass wir hoffnungsvoll auf das abermals schwere Spiel nächste Woche gegen Dynamo Bonn schauen können.